Herzlich Willkommen im Hildegarten!

Wir sind ein kleiner, familiärer montessori-orientierter Kinderladen in der Hildegardstraße 16 A. Wir sind die, die man nicht so leicht findet…20 kleine Hildegärtnerinnen und Hildegärtner haben nämlich zusammen mit Tatjana, Jörg, Marlon, Rebecca, und Andrea viele Räume und vor allem einen tollen Garten im Hinterhaus besetzt!

Da haben wir jede Menge Platz zum Spielen, Toben, Buddeln und Basteln. In unserer eigenen Werkstatt kommen große und kleine Handwerker zum Einsatz. Uns sind Freiräume für Kinder wichtig! Dazu gehört für uns auch ausreichend Raum, um sich einmal zurückzuziehen. Kinder brauchen Zeit für freies Spiel genauso wie eine zuverlässige Wochenstruktur. Deshalb wissen alle kleinen Hildegärtner/innen, dass am Montag Englisch gesungen, getanzt und gelernt wird, am Dienstag die Kleinen zum Turnen gehen, wir Mittwoch für „Draußen-Ausflüge“ reservieren, die Großen am Donnerstag schwimmen gehen und am Freitag Spielzeugkreis ist. Dazu kommen Ausflüge ins Theater, den Zoo oder ins Museum. Ein Vorschulprogramm für unsere großen Kinder gibt es natürlich auch.

Du möchtest gerne mehr über uns erfahren? Wir haben Dich und Deine Eltern neugierig gemacht? Dann sieh Dich doch einfach auf unserer Homepage um! Oder besser noch: Schau doch einmal im Hildegarten vorbei! Wir freuen uns auf Dich!

Neuigkeiten

Wir suchen ab und zu engagierte(n) Praktikantin/Praktikanten.

Freie Plätze

Derzeit haben wir leider keine Plätze frei!
Stand Januar 2022

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Über uns

Wir bestehen aus einer altersgemischten Gruppe von ca. 20 Kindern zwischen 1,5 und 6 Jahren und fünf Erziehern in Voll- und Teilzeit: Tatjana, Jörg, Marlon, Rebecca und Andrea.

Öffnungszeiten
Unser Kinderladen ist geöffnet von 8:00 bis 16:45, Freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Das Mittagessen wird von den Eltern und Erziehern gekocht.

Im Sommer veranstalten wir ein grosses Sommerfest, zu dem auch ehemalige und neue Kinder eingeladen werden. Ebenfalls im Sommer findet eine 5-tägige Kinderladenreise nach Baitz statt. Hier wird auf einem ehemaligen Bauernhof getobt, gespielt, geritten, am Lagerfeuer gesungen und ein Schatz gesucht.

Im Herbst machen Kinder, Eltern und Erzieher gemeinsam einen Laternenumzug und feiern anschließend im Kinderladen weiter.

Und auch Weihnachten findet ein festlicher Nachmittag statt, auf den sich die Kinder besonders freuen, um ihr einstudiertes Programm vorführen zu können.

Kila-Schließzeiten: Nur 2 Wochen in den Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Kinderladen geschlossen.

Im Krankheitsfall oder bei Urlaub eines Erziehers wird eine Honorarkraft hinzugezogen. Manchmal sind aber auch Elterndienste erforderlich.

Wir versuchen, in regelmäßigen Abständen Praktikanten im Kinderladen zu haben. Die Eltern befürworten und unterstützen Weiterbildungsmaßnahmen der Erzieher.
Der Träger des Kinderladens ist der Verein der Eltern-Initiativ-Kindertagesstätte Hildegarten e.V.

Tagesablauf

Die Kinder sollten spätestens 10:30 Uhr im Kinderladen sein, um mit dem gemeinsamen Frühstück einen neuen Tag zu beginnen.

Während des leckeren Frühstücks aus Obst und Rohkost wird der Vormittag gemeinschaftlich geplant.

Bis zum Mittagessen um ca. 12:30 Uhr finden verschiedene Unternehmungen statt, wobei sich freies und strukturiertes Spiel abwechseln (Ausflüge in die nähere Umgebung, Basteln, Turnen, musikalische Früherziehung, etc.).

Von 13:00 bis 15:00 Uhr ist Mittagsruhe, in der die Kinder, die möchten, schlafen können.

Um 15:00 Uhr gibt es noch eine kleine Brotzeit.

Jeden Montag ist Anita im Kinderladen und singt und tanzt mit den kleineren Kindern auf Englisch. Für die Größeren gibt es an diesem Tag eine Vorschulstunde in Anita Muttersprache. Oberste Priorität: Alle Kinder sollen ganz, ganz viel Spaß haben! In unserem Kinderladen sind traditionell auch immer ein paar kleine "native speaker" dabei - sie freuen sich natürlich besonders auf ihren "Anita-Tag".

Am Dienstag gehen die Jüngeren zum Sport in einem extra angemieteten Raum, der Platz für viel Bewegung bietet: Laufen, Tanzen, Ballspiele, Turnen und vieles mehr. Die Älteren haben in dieser Zeit Vorschule. Je nach Interessen der Kinder und aktuellen Ereignissen werden hier Themen besprochen, durch Ausflüge und Experimente vertieft und schulvorbereitend viele Fertigkeiten z.B. in den Bereichen der Feinmotorik, Konzentration, Gedächtnis, Sprache und Gruppenarbeit geübt.

Am Mittwoch ist Zeit für Ausflüge, Extra-Aktionen oder einfach nur Spielen.

Donnerstags gehen die Älteren zum Schwimmen. Die Jüngeren haben Musik- und Tanzstunde.

Freitags ist Spielzeugtag, an dem die Kinder ein Spielzeug mitbringen, um es den anderen im Spielkreis zu zeigen. Für die Älteren ist in regelmässigen Abständen eine Musikstunde eingeplant.

Regelmässig geht es auf einen der Spielplätze im Wilmersdorfer Volkspark. Kinder geniessen es, jeden Tag und bei fast jedem Wetter nach draußen zu gehen, wetterfeste Kleidung die auch schmutzig werden darf bzw. Sonnencreme sind also wichtige Kila-Ausrüstung.

Grosse Abwechslung gibt es im Tobezimmer, auf der Hochebene mit Lego-Spielzeug und Autogarage, mit dem Kaufmannsladen, dem Trampolin, Unmengen an Büchern und Gesellschaftsspielen, Bastel- und Zeichenmaterialien, einem Aquarium, der Werkstatt im warmen Keller und unserem eigenen Spielplatz im grosszügigen, hellen Hof.

Zum Ausruhen können sich die Kinder in den mit Sofa, Kissen und Decken gemütlich eingerichteten Kuschelraum zurückziehen und lesen oder Hörspiele hören.

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Räume

Unsere Kila besteht aus 6 Räumen, die als Bastelzimmer, Esszimmer, einer zum Spielen, einer zum Toben und als Ruhe- und Schlafzimmer genutzt werden.

Das Esszimmer hat einen direkten Zugang zum Kila-eigenen Garten mit Sandkasten, Gartenhäuschen und vielen Spielmöglichkeiten.

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Konzept

Kreativität Die Kinder sollten neugierig sein und bleiben. Dazu müssen die Kinder unterschiedliche Formen kennen lernen, sich auszudrücken und mitzuteilen (Musik, Malen, Bewegung, Gestalten, Darstellen). Dinge, Gegenstände usw. können bestimmte Funktionen haben; Dinge können und müssen besonders von Kindern umfunktioniert werden (aus Stühlen und Puppenmöbeln wird ein Auto, Zirkus oder ähnliches).

Verantwortung Die Kinder sollten lernen, für sich und für andere Kinder Verantwortung zu übernehmen. Die Kinder sollten lernen, für ihr eigenes Handeln einzustehen, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erkennen und zu tragen und auch Verantwortung gegenüber Sachgegenständen zu übernehmen.

Selbstbewusstsein Die Kinder sollten selbstbewusst ihren Kila-Alltag gestalten. Die Kinder sollen ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und so weit wie möglich berücksichtigen und befriedigen. Dazu gehört auch die Erfahrung, dass den eigenen Bedürfnissen Interessen anderer entgegenstehen können.

Selbstständigkeit Die Kinder sollten sich durch Erfahrung Wissen aneignen können. Sie müssen lernen, nach Abwägen ihrer anderen Interessen, Entscheidungen zu treffen (z.B. im Freispiel). Sie sollen Fähigkeiten entwickeln, die sie unabhängiger machen (z.B. kleine Einkäufe in der Croissanterie).

Sozialverhalten Die Kinder sollten lernen, die Interessen von anderen zu akzeptieren. Die Kinder müssen die Bedeutung und die Notwendigkeit von Freundschaften und Beziehungen für die Gestaltung ihres Lebens erfahren und Gestaltungsmöglichkeiten kennen lernen und ausprobieren. Das Zusammenleben von Menschen erfordert Regeln, die entwickelt, akzeptiert und eingehalten werden müssen, die aber auch jederzeit veränderbar bleiben.

Kritikfähigkeit Die Kinder sollten eigene Standpunkte entwickeln und vertreten lernen. Dazu gehört auch „Nein-sagen“ zu können. Die Kinder sollen lernen, mit Konflikten umzugehen, sie als Bestandteil von Beziehungen zu erfahren und angemessene Lösungsstrategien zu entwickeln. (Es gibt nicht den besten Freund/in, mit dem man sich nie streitet und der immer das Gleiche spielen möchte).

• Streitigkeiten sollen nicht durch hauen, kratzen etc. geregelt werden, sondern durch miteinander reden. Die Erzieher können dabei vermitteln.

• Kein Kind darf von den anderen ausgeschlossen werden.

• Schimpfwörter (verletzende Ausdrücke) sind nicht erlaubt.

Der Kila ist durch die Struktur eher ein familiäres Miteinander. Die Erzieher und Eltern unterstützen die Kinder darin, sich untereinander zu verabreden und so soziale Kontakte aufzubauen. Auch nach dem Abschied vom Kila beim Schuleintritt werden Freundschaften weitergepflegt. So kommen regelmäßig „alte Kila-Kinder“ in den Ferien zu Besuch.

Stellenwert der pädagogischen Angebote gegenüber dem Freispiel

Wir unterscheiden drei verschiedene Richtungen:

- Freispiel (Garten, Spielplatz, Gruppenräume)
- Gelenktes Spiel (Stuhlkreis, Einstudieren von Liedern und Theaterstückchen)
- Pädagogische Angebote (Vorschule, themenorientierte Bücher vorlesen, Ausflüge, Basteln)

Das Freispiel nimmt den größten Teil des Tages ein. Das ist besonders wichtig, weil die räumliche Beengtheit und der Mangel an Spielgefährten viele Kinder zu Hause an der Entwicklung ihrer Spielfähigkeit hindern. Im Freispiel können die Kinder mehrere Räume nutzen und den Garten miteinbeziehen.

Die Kinder verarbeiten im Spiel häufig Erlebnisse außerhalb des Kilas (z.B. familiäre Situationen, Arztbesuche), aber auch Angebote der Erzieher (spannendes Buch). In erster Linie sollen die Kinder jedoch ihren eigenen Einfällen nachgehen und nicht „gegängelt“ werden. Dieser Freiraum bietet die beste Möglichkeit, die Kinder durch unmerkliche Beobachtung besser kennen zu lernen. Die Kinder haben so die Möglichkeit, innerhalb der Gruppe Freundschaften zu schließen.

Das gelenkte Spiel wird notwendig, wenn Kinder Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschäftigen oder wenn sie abseits stehen. Diese Kinder werden in ein Spiel einbezogen, das die Erzieher beginnen, um auf diese Weise Kontakt zu anderen Kindern zu bekommen und Spaß an den Spielen zu gewinnen. Das gelenkte Spiel dient auch dazu, Regeln und Fertigkeiten zu vermitteln.
Einmal in der Woche wird im Stuhlkreis auf alle Kinder eingegangen und, wenn notwendig, Konflikte innerhalb der Gruppe geklärt. Es wird die Kila-Gruppe als Ganzes angesprochen, um ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Das pädagogische Angebot soll vom Interesse der Kinder ausgehen, die die Erzieher aufgreifen und ausbauen, bis hin zu einem Projekt (manchmal über mehrere Wochen).

Manche Kinder benötigen eine „Aufwärmphase“, auf diese Kinder wird u.U. mit gesonderten Angeboten eingegangen.

Kinder, die passiv sind, können durch ein langsames Hinführen ermuntert werden, indem die Stärken des Kindes eingesetzt werden.

Gibt es mehrere Kinder, die ein Angebot nicht mitmachen wollen, so ist das Angebot vielleicht zu überdenken. Manchmal gibt es auch altersspezifische Angebote, an denen nicht alle Kinder teilnehmen.

Manche Angebote erfordern von den Kindern ein Sich-einfügen in die Gruppe, auch das ist ein Lernprozess, den die Kinder im Kila durchlaufen.

Ein wichtiges pädagogisches Element ist die jährliche Kila-Reise im Sommer. Am Ende eines gemeinsamen Kila-Jahres ist es für die Kinder eine positive Erfahrung, zu einer Gruppe zu gehören und ihr zu vertrauen. Für das einzelne Kind erfordert diese Reise sehr viel Mut und Selbstvertrauen und gibt ihm ein Stück Selbständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung

Eingewöhnung

Was bedeutet „Eingewöhnung“ für uns?

- ein individueller Prozess des Kennenlernens und Ankommens eines Kindes und seiner Eltern im Kila
- dieser verläuft unterschiedlich, je nach Alter, vorherigen Kita-Erfahrungen, älteren Geschwistern…
- das Kind erkundet die neue Umgebung (Räume, Spielzeug, Garten) in Begleitung eines Elternteils (oder einer anderen wichtigen Bezugsperson)
- es nimmt am Kila-Alltag teil, lernt die anderen Kinder und die Erzieher kennen
- es erfährt, dass es selbst einen Platz an diesem für ihn neuen Ort hat (es bekommt einen Platz mit Foto in der Garderobe, ein Fach für eigene Bilder, sein Name wird im Morgenkreis genannt)
- es erlebt, dass seine Eltern und die Erzieher sich gut verstehen
- es bekommt so die Möglichkeit, sich von den Eltern zu lösen und die Erzieher als neue Bezugspersonen anzuerkennen
- die Eltern lernen die alltäglichen Abläufe und die Kindergruppe besser kennen, sie haben die Gelegenheit Fragen zu stellen, andere Eltern kennen zu lernen und Vertrauen zu den Erziehern zu gewinnen
- umgekehrt lernen auch die Erzieher und die Kindergruppe das neue Hildegartenkind und seine Eltern kennen

Wie läuft die Eingewöhnung im Hildegarten ab?

- normalerweise dauert die Eingewöhnung 2 - 3 Wochen (bis das Kind alleine ganztags im Kila bleiben kann)
- bis ein Kind sich vollständig eingewöhnt hat, sich also wirklich als Teil der Kila-Gruppe versteht, vergeht jedoch unserer Erfahrung nach ca. ein halbes Jahr
- individuelle Lösungen sind immer absprechbar
- das Kind entscheidet, an welchen Erzieher es sich wenden möchte („Bezugserzieher“)